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Druckvorlage Logos
Logo Megacities und Schriftzug Megastädte von morgen sowie ein Foto eines Brunnens vor einem Hochhauspanorama

Forschungsaufgaben des Förderschwerpunktes „nachhaltige Entwicklung der Megastädte von morgen”
Fokussierung auf „Energie- und klimaeffiziente Strukturen in urbanen Wachstumszentren”

Problemstellung

Effiziente Energieversorgung und Energienachfrage mit Augenmaß werden zu zentralen Fragen des 21. Jahrhunderts. Der Energieverbrauch der Menschheit steigt kontinuierlich an und stellt den Klimaschutz wie die Energiesicherheit vor große Herausforderungen.

Städtische Ballungsräume und insbesondere Megastädte in Entwicklungs- und Schwellenländern sind wichtige Umschlagplätze von Energie. Obwohl Städte nur 2% der Landoberfläche einnehmen, sind sie für drei Viertel des globalen Energieverbrauchs und für ca. 85% des globalen Treibhausaufkommens verantwortlich.

Der zugrunde liegende Trend der Urbanisierung und die weitere Ausbreitung von Megacities ist dabei ungebrochen.

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Ziele

Megastädte bieten vor diesem Hintergrund strategische Ansatzpunkte für Energieeffizienz und Klimaschutz.

Zum einen erlaubt es die Ballung von Menschen, Stoffflüssen und Wohnquartieren in Megastädten, den Ressourcenverbrauch zu senken, weil sich durch moderne Planungs- und Dienstleistungskonzepte mit dem gleichen Transport-, Energie- und Raumaufwand mehr Menschen versorgen lassen und sich Stoffkreisläufe schließen lassen.

Zum anderen ermöglicht die Verflechtung von Infrastrukturen und Branchen die beschleunigte Verbreitung von Innovationen.

Somit stehen insbesondere zukünftige Megastädte vor grundlegenden Richtungsentscheidungen.

Die Planungs- und Investitionsentscheidungen von heute werden auf viele Jahre hinaus die energetische Effizienz, die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit, die soziale Lebensqualität und die ökologische Tragfähigkeit der expandierenden Megastädte und ihres Umlandes determinieren.

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Fokussierung des Förderschwerpunktes

Vor diesem Hintergrund fokussiert sich der BMBF-Förderschwerpunkt Megacities in der Hauptphase der Förderung auf „Energie- und klimaeffiziente Strukturen in urbanen Wachstumszentren”.

Der in der Vorphase verfolgte methodische Ansatz behält dabei seine Gültigkeit.

Auch in der Hauptphase werden an die Projekte über die üblichen Förderkriterien hinaus insbesondere Anforderungen in Hinblick auf Interdisziplinarität und Handlungsorientierung gestellt, um innovative, lösungsorientierte Planungs- und Managementkonzepte zu erhalten, die sich nach Möglichkeit auch auf andere Städte i. S. von „good practice” übertragen lassen.

Dabei werden die Forschungskonzepte in enger Abstimmung mit Entscheidungsträgern und Stakeholdern in den jeweiligen Megacities entwickelt und im Rahmen von gemeinschaftlichen Projekten arbeitsteilig erarbeitet.

Relevante Interessensgruppen aus Politik, Wirtschaft und Gesellschaft sollen eingebunden werden, um die behandelten Fragestellungen auf reale Bedürfnisse abzustimmen.

Ein weiterer Fokus liegt auf der integrativen, disziplin-übergreifenden Bündelung von Kompetenzen und Kapazitäten in einem steuerbaren Rahmen sowie auf der Schaffung von Kompetenznetzwerken, um die internationale Konkurrenzfähigkeit der deutschen Forschung zu stärken.

Die Einbindung von deutschen Unternehmen wie auch von Firmen vor Ort, um Einsatz, Weiterentwicklung und Diffusion deutscher Technologien, Verfahren und Dienstleistungen zu fördern, ist erwünscht.zum Seitenanfang

Umsetzung

Basierend auf den Ergebnissen der Vorphase (07/2005 - 03/2008) und unter Berücksichtigung der zugrundeliegenden Förderkriterien sind Projekte nach einem mehrstufigen Entscheidungsverfahren in die Förderung für die Hauptphase (ab 04/2008) aufgenommen worden.

Projektträger im DLR Umwelt, Kultur, Nachhaltigkeit